Pfarre Absdorf als Beispiel für gelebte Schöpfungsverantwortung
Im Rahmen der Donauländertagung am 15. und 16. September 2026 an der BOKU in Tulln präsentierten Markus Gerhartinger, Sprecher der Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche in Österreich, und Leopold Fischer die Nachhaltigkeitsstrategie der Pfarre Absdorf sowie zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und des Klimaschutzes.
Im Mittelpunkt der Präsentation standen die vielfältigen Aktivitäten der Pfarre zur Bewahrung der Schöpfung. Besonderes Interesse galt dabei der neu angelegten Mehrnutzenhecke auf Kirchengrund, die im Mai dieses Jahres durch Weihbischof Stephan Turnovszky gesegnet wurde. Die Hecke verbindet ökologische, landschaftliche und soziale Funktionen und schafft wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Die Pfarre Absdorf wurde im Rahmen der Tagung als Beispiel dafür vorgestellt, wie kirchliche Einrichtungen aktiv zum Klima-, Umwelt- und Artenschutz beitragen können. Präsentiert wurden unter anderem Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität, naturnahe Flächengestaltung, die Entwicklung ökologischer Lebensräume sowie Initiativen zur nachhaltigen Mobilität und zur Bewusstseinsbildung innerhalb der Pfarrgemeinde.
Das internationale Publikum aus den Donauländern zeigte großes Interesse an den vorgestellten Projekten. Viele Besucherinnen und Besucher waren positiv überrascht, wie vielfältig und konsequent die Nachhaltigkeitsmaßnahmen in einer Pfarrgemeinde umgesetzt werden können. Besonders die Verbindung von kirchlichem Leben, regionaler Verantwortung und konkretem Handeln für Natur und Umwelt wurde vielfach hervorgehoben.
Die Teilnahme an der Donauländertagung bestätigt den eingeschlagenen Weg der Pfarre Absdorf. Die Präsentation machte deutlich, dass auch auf lokaler Ebene wichtige Beiträge zu den globalen Herausforderungen des Klima- und Biodiversitätsschutzes geleistet werden können.
Die Pfarre Absdorf bedankt sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die durch ihr Engagement dazu beitragen, dass Schöpfungsverantwortung nicht nur ein Auftrag bleibt, sondern sichtbar gelebt wird.


