Am Sonntag, dem 29. März 2026, feierten viele Gläubige – darunter erfreulich viele Familien – den Palmsonntag in unserer Pfarrkirche. Zu Beginn segnete Subregens Markus Muth die vorbereiteten und mitgebrachten Palmzweige. Pfarrgemeinderät:innen verteilten anschließend die gesegneten Zweige an die Gottesdienstbesucher:innen. Musikalisch wurde dieser erste Teil feierlich von der Jugendcombo begleitet. Im Anschluss zogen die Ministrant:innen und Lektor:innen gemeinam mit dem Zelebranten in einer Prozession durch die Kirche. Das Evangelium – die Leidensgeschichte Jesu – wurde heuer
von Kindern und Jugendlichen gestaltet. In einfacher Sprache und mit passenden Symbolen zeigten sie wichtige Stationen des Leidenswegs Jesu, der durch die Osterkerze als Zeichen für Christus besonders in den Mittelpunkt gestellt wurde.
In seiner Predigt stellte Markus Muth die Frage: „Warum lesen wir in einer Welt voller Krieg, Elend und Terror die Leidensgeschichte Jesu?“ Seine Antwort war eine hoffnungsvolle: „Weil die Geschichte mit der Auferstehung ein gutes Ende hat – und dieses Ende lässt auch uns hoffen.“
Nach der Gabenbereitung durften die Kinder in den Altarraum kommen.
Gemeinsam sangen sie das Sanctus und das Vater Unser und begleiteten die Gebete mit einfachen Bewegungen. Zelebriert wurde der Gottesdienst
von Subregens Markus Muth und Altpfarrer Roland Moser. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Chor Mauritius unter der Leitung von Erhard Mann, der den Festgottesdienst klangvoll abrundete.
Besonders erfreulich war, dass viele Familien mit Kindern samt selbst gebundenen Palmbuschen gekommen waren.
Gemeinsam feierte die Pfarrgemeinde einen lebendigen und hoffnungsvollen
Auftakt in die Karwoche.


